
Notfallsausrüstung für
Erste-Hilfe-Maßnahmen oder Inhalt der
Haustierapothkeke
So wie man zu Hause ein
Erste-Hilfe-Kästchen für etwaige Notfälle griffbereit hat
oder eine Autoapotheke mitführt, sollte man auch an eine
Hunde- bzw. Katzenapotheke denken. Nicht nur bei
Urlaubsreisen mit den Tieren ist sie mitzuführen, sondern
ihre Mitnahme empfiehlt sich auch auf ausgedehnteren
Wanderungen.
Als Notfälle, für die man gerüstet sein sollte, kommen
folgende in Frage:
- Kleine Verletzungen
(Stiche, Risse, Abschürfungen, Schnitte)
- Knochenbrüche
- Bienen- und Wespenstiche
- Hitzschlag
- Augenverletzungen,
Bindehautentzündungen
- Akute Ohrenschmerzen
(meist Fremdkörper oder Wasser)
- Zeckenbisse
- Erbrechen (Vergiftungen)
Mindestinhalt einer
Notfallsapotheke:
- Verbandszeug
- Wundpuder, Wundsalbe
- Pinzette, Schere,
Zeckenzange
- Watte- bzw.
Ohrenstäbchen
- Desinfektionsmittel,
Alkohol
- Beißkorb (als
Selbstschutz, da verletzte Tiere beim Berühren der Wunde
oft wild um sich beißen)
Weiter ist
empfehlenswert:
- Augensalbe
- Ohrentropfen
- Schmerzmittel
- Kohletabletten
- Kreislauftropfen
- Individuelles
Medikamentensortiment, zusammengestellt durch den
Haustierarzt
Bei Symptomen die Ihnen
unbekannt sind, sollten Sie zumindest den nächsten
Tierärztlichen Notdienst anrufen! Lieber einmal zuviel, als
zuwenig!
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